Vegane Gyoza mit Pilzen & Spinat
Japanische Teigtaschen – außen knusprig, innen saftig & aromatisch
Es gibt Gerichte, die sofort Fernweh wecken. Gyoza, die berühmten japanischen Halbmond-Teigtaschen, gehören dazu. Schon beim ersten Bissen treffen zwei Welten aufeinander: eine goldbraune, krosse Unterseite und eine zarte, dampfgegarte Hülle, die eine würzige, saftige Füllung umschließt.
Diese rein pflanzliche Version mit Champignons und frischem Spinat setzt ganz auf Umami und Frische. Die hausgemachte Teighülle ist überraschend unkompliziert und verleiht den Gyoza einen unvergleichlich weichen Biss. Perfekt für gesellige Abende, als gemeinsames Kochprojekt mit Freunden oder als kleines japanisches Festmahl am Küchentisch.




1. Teig vorbereiten
- Mehl in eine Schüssel geben. Warmes Wasser nach und nach einarbeiten, zuerst mit Stäbchen oder Gabel, dann mit den Händen. 5–10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten
- In ein Tuch wickeln und 30 Minuten ruhen lassen – entscheidend für die Geschmeidigkeit
2. Gemüse vorbereiten
- Spinat waschen und grob hacken
- Champignons in sehr feine Würfel schneiden
- Frühlingszwiebeln, Knoblauch und Ingwer fein zerkleinern
3. Füllung garen
- Sesamöl erhitzen. Aromaten 5 Minuten sanft anschwitzen
- Champignons zugeben, weitere 5 Minuten braten, bis Flüssigkeit austritt
- Sojasauce, Spinat und Koriander zufügen, 3 Minuten bei höherer Hitze garen
4. Entscheidend: Entwässern
- Füllung abkühlen lassen und kräftig ausdrücken
- Sie muss möglichst trocken sein, damit der Teig nicht aufweicht
5. Formen
- Teig zu einer Rolle formen, in ca. 25 g schwere Stücke teilen
- Dünn ausrollen, Ränder etwas feiner als die Mitte
- 1 TL Füllung auflegen, Rand befeuchten, zur Halbmondform schließen und in typischen Falten verschließen
- Nancy-Trick: Die Unterseite in Sesam drücken – für extra Crunch
6. Garen – Potsticker-Methode
- Dip verrühren
- Gyoza in geölter Pfanne 3–4 Minuten kräftig anbraten
- 100 ml Wasser zugießen, sofort decken und 10 Minuten dämpfen
- Deckel abnehmen, Flüssigkeit verdampfen lassen – der Boden wird wieder knusprig
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