Hokkaido-Gnocchi auf Kürbisvelouté mit Lebkuchen-Crumble

4/5 - (1 Bewertung)

Ein Festtagsteller voller Winteraromen

Dieser Teller ist mein Liebling für den Heiligabend: goldbraun gebratene Gnocchi aus Kartoffeln und Hokkaido liegen auf einem seidigen Kürbisvelouté, das mit Sternanis und Zimt nach Weihnachten duftet. Obendrauf kommt ein knuspriger Crumble aus geröstetem Lebkuchen und frischer Petersilie – süß, würzig und herzhaft zugleich.
Das klingt nach Sterneküche, ist aber gut machbar, weil sich alle Komponenten vorbereiten lassen. Ein veganes Weihnachtsessen, das auf dem Teller glänzt und ganz ohne Ei und Sahne auskommt.

Kochzeit
120 Minuten
Level
Mittel
Portionen
4 Personen

Für die Gnocchi

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Check Menge Zutat
400 g
250 g
120 g
50 g
1 TL
1 Prise
2 EL

Für das Velouté

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Check Menge Zutat
600 g
1 EL
600 ml
1 Stk.
1 Stk.
100 ml

Für den Lebkuchen-Crumble

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Check Menge Zutat
80 g
2 Stk.
1 EL
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Zubereitung

1. Kartoffeln und Kürbis garen

  1. Kartoffeln mit Schale auf einem Salzbett bei 200 °C ca. 50 Minuten backen, bis sie weich sind
  2. 400 g Hokkaido würfeln, weich dämpfen und in einer Pfanne gut ausdampfen lassen, dann pürieren (250 g abwiegen)

2. Lebkuchen-Crumble

  1. Lebkuchen in Stücke brechen und bei 160 °C 10 Minuten rösten
  2. Abkühlen lassen, grob zerbröseln und mit gehackter Petersilie mischen

3. Velouté kochen

  1. Kürbis würfeln und im Olivenöl 5 Minuten anschwitzen
  2. Brühe, Sternanis und Zimt zugeben und 20 Minuten köcheln lassen
  3. Gewürze entfernen, Cuisine zugeben, fein pürieren, durch ein Sieb streichen und salzen

4. Gnocchi-Teig

  1. Kartoffeln noch warm schälen und durch eine Presse drücken
  2. Mit Kürbispüree, Mehl, Stärke, Salz und Muskat rasch zu einem weichen Teig verkneten

5. Gnocchi formen und kochen

  1. Teig zu daumendicken Rollen formen und in 2 cm lange Stücke schneiden, mit einer Gabel Rillen eindrücken
  2. In siedendem Salzwasser garen, bis sie aufsteigen, dann kurz in Eiswasser abschrecken und abtropfen lassen

6. Anbraten

  1. Gnocchi in Öl und veganer Butter rundum goldbraun braten

7. Anrichten

  1. Heißes Velouté in tiefe Teller geben, Gnocchi darauf verteilen
  2. Mit Lebkuchen-Crumble bestreuen und mit ein paar Tropfen Haselnussöl vollenden

So planst du das Festessen

  • 1–2 Tage vorher: Velouté kochen und kühlen, Crumble rösten und luftdicht aufbewahren.
  • Am Vormittag: Gnocchi formen, kochen, abschrecken und auf einem geölten Blech kühl stellen.
  • Kurz vor dem Servieren: Velouté erhitzen und die Gnocchi in 5 Minuten goldbraun braten.

Meine Tipps

  • Veganer Lebkuchen: Viele Lebkuchen enthalten Honig oder Ei – achte auf die Zutatenliste oder nimm einen veganen Gewürzkuchen.
  • Trockenes Püree: Je trockener Kürbis und Kartoffeln, desto weniger Mehl brauchst du und desto zarter werden die Gnocchi.

Häufige Fragen

Kann ich Butternut statt Hokkaido nehmen?
Ja, aber Butternut muss geschält werden. Hokkaido kann mit Schale verwendet werden.

Gibt es eine einfachere Variante?
Ja – meine Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter sind schneller gemacht und perfekt für den Alltag.

Noch mehr Festtagsideen: Wirsingrouladen mit Kürbis und Haselnuss, Pilz-Wellington und vegane Weihnachtskekse zum Dessert.

Hokkaido-Gnocchi auf Kürbisvelouté mit Lebkuchen-Crumble – vegan
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